Der Börsen-TagÖlpreise zieht's abwärts
Die Sorgen um ein Überangebot auf dem Ölmarkt lassen die Preise für Brent und WTI weiter abrutschen. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verbilligen sich um mehr als ein Prozent auf 58,28 Dollar beziehungsweise 62,72 Dollar je Fass. Auf Wochensicht sind die Preise um rund 2,5 Prozent gefallen. Die Bemühungen der USA um ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine könnten eine Lockerung von Sanktionen gegen russischen Ölkonzerne zur Folge haben, was wiederum das globale Ölangebot erhöhen würde. Gleichzeitig dämpft der unklare Zinskurs der US-Notenbank Fed laut Experten die Risikobereitschaft der Anleger. Die Fed wird ihre nächste Zinsentscheidung auf der Sitzung am 9. und 10. Dezember treffen müssen, ohne auf die vollständigen Arbeitsmarktdaten für Oktober zurückgreifen zu können. Der monatliche Bericht ist neben der Inflationsentwicklung eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Gestaltung der Geldpolitik.