Der Börsen-TagÖlpreisverfall geht weiter
Die Ölpreise geben zu Wochenbeginn nach und setzen damit ihren Abwärtstrend fort. Händler verweisen auf die Hoffnung auf einen Waffenstillstand in der Ukraine sowie Sorgen über die Auswirkungen neuer US-Zölle. Der Blick der Anleger richtet sich zudem auf die US-Inflationsdaten am Dienstag. "Ein schwächer als erwarteter Preisauftrieb würde die Erwartungen auf frühere und deutlichere Zinssenkungen der Fed beflügeln", sagt IG-Marktanalyst Tony Sycamore. "Ein stärkerer Anstieg würde dagegen die Sorgen vor einer Stagflation schüren." Bereits in der vergangenen Woche hatten die Ölpreise mehr als vier Prozent verloren.
Am Rohstoffmarkt verbilligt sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,5 Prozent auf 66,26 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notiert 0,6 Prozent schwächer bei 63,51 Dollar.