Der Börsen-TagOhrfeige für VW-Hoffnung ID.3 - Angeblich "erheblicher Nachbesserungsbedarf"
Elon Musk hatte bei seiner kurzen Spritztour den neuen ID.3 von VW als "ziemlich gut" für einen Nicht-Sportwagen gelobt. Die Experten von "Auto, Motor und Sport" haben den Hoffnungsträger der Wolfsburger E-Offensive allerdings erheblich genauer unter die Lupe genommen, und das Ergebnis kommt einer Ohrfeige gleich.
Das Modell habe zwar mit seinen Fahreigenschaften überzeugt, es gebe aber "erheblichen Nachbesserungsbedarf", berichtet die Zeitschrift vorab in ihrer aktuellen Ausgabe. "Obwohl der getestete ID.3 mit einem Preis von fast 49.000 Euro in der Liste steht (vor Abzug der möglichen Umweltprämie von 9480 Euro), erfüllt das Auto nicht die bei VW gewohnten hohen VW-Ansprüche an Passgenauigkeit der Karosserieteile, minimale Spaltmaße, hochwertige Materialien und Details." VW wollte sich zunächst nicht äußern.
Laut "Auto, Motor und Sport" sind im Cockpit harte und schmutzempfindliche Kunststoffe verbaut. Das Infotainment fahre nur langsam hoch und das Navigationsgerät bleibe oft mehrere Hundert Meter orientierungslos hängen. Auch der Akku liefere "keine üppigen Reichweiten". Antrieb und Fahrwerk funktionierten dagegen perfekt.