Der Börsen-TagOmikron sorgt für weitere Verluste in Asien
Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich zu Wochenbeginn durch die Bank erneut mit deutlichen Abschlägen. Bei den Anlegern geht weiter die Sorge vor massiven Restriktionen zur Eindämmung des neuen mutierten Omikron-Coronavirus um, die eine Erholung der globalen Weltwirtschaft gefährden könnte. Nach den heftigen ersten Reaktionen vom Freitag mit kräftigen Abverkäufen an den Börsen weltweit verarbeiten die Anleger nun die einlaufenden Informationen zum neuartigen Virus. Der Markt konzentriert sich auf Berichte darüber, ob die vorhandenen Covid-19-Impfstoffe gegen die Omikron-Variante wirksam sind, so IG.
In der gesamten Region stehen aus Angst vor Reisebeschränkungen die Aktien von Fluggesellschaften weiter unter Abgabedruck. In Japan fallen Japan Airlines um 3,7 Prozent und ANA Holdings um 4,1 Prozent. In Hongkong reduzieren sich Cathay Pacific um 3,4 Prozent und in Sydney Qantas um 2,0 Prozent. In Südkorea geben Korean Air Lines 1,1 Prozent ab.
Für den Nikkei-Index in Tokio geht es um 1,4 Prozent nach unten. Hier belasten auch Aktien von Auto-Herstellern. Nissan Motor fallen 5,2 Prozent, Toyota um 2,8 Prozent. Spiele - und Technologiewerte können indessen zulegen. So steigen Nintendo um 3,1 Prozent, Lasertec gewinnen 4,0 Prozent.
An den chinesischen Börsen geht es in Hongkong um 1,0 Prozent nach unten. Die Aktie des Kasinobetreiber Galaxy Entertainment Group knickt um 7,8 Prozent ein. Die Titel des Resortentwicklers Sands China fallen 6,3 Prozent. Auch im Immobiliensektor geht es abwärts. Henderson Land Development verliert 1,1 Prozent. Die Börse in Schanghai notiert indessen nur moderat im Minus. Die Gewinne der chinesischen Industrie sind im Oktober den zweiten Monat in Folge gestiegen. Zu verdanken war das zum einen dem Wachstum im Bergbau und in der Rohstoffindustrie, zum anderen dem Einkaufs-Festivals im Rahmen der sogenannten Goldenen Woche, das den Verbrauch ankurbelte, wie das Nationale Amt für Statistik am Samstag mitgeteilt hat.
Der Kospi in Südkorea verliert 1,1 Prozent. Auch hier verzeichnen Aktien von Reise- und Tourismus-Unternehmen Abschläge. Samsung C&T Corp, der Betreiber des südkoreanischen Themenparks Everland, rutscht 2,7 Prozent ab. Die Aktie des Index-Schwergewichts Samsung Electronics gibt moderat 0,3 Prozent nach.