Der Börsen-TagPfund gibt erneut nach
Nach der Kehrtwende bei den umstrittenen Steuerplänen in Großbritannien revidieren einige Anleger die Aussichten für die britischen Zinssätze nach unten. Das Pfund büßte in der Spitze um 0,9 Prozent auf 1,1253 US-Dollar ein, nachdem es am Vortag fast zwei Prozent zugelegt hat.
"Selbst im optimistischsten Szenario, in dem der Markt der Regierung wie auch der Bank of England die jüngste Haushaltkrise verzeiht - wovon nicht auszugehen ist-, sind die Aussichten für das Pfund nicht rosig", sagte Commerzbank-Analystin Thu Lan Nguyen. Auch ein Dementi der Notenbank zu einem Bericht der "Financial Times", demzufolge sie die im Zuge ihrer strafferen Geldpolitik geplanten Anleihenverkäufe weiter aufschieben wolle, setzte der britischen Landeswährung zu. Der Bericht sei unzutreffend, sagte ein Sprecher der Zentralbank.