Der Börsen-TagPleitewelle bei US-Ölfirmen geht weiter
Der US-Schieferölproduzent Oasis Petroleum beantragte Insolvenz nach Chapter 11. Ziel sei es, durch Umstrukturierung die Schulden um 1,8 Milliarden Dollar zu reduzieren. "Aufgrund der historisch niedrigen globalen Energienachfrage und der Rohstoffpreise haben wir festgestellt, dass es für Oasis Petroleum am besten ist, entscheidende Maßnahmen zur Stärkung unserer Liquidität zu ergreifen", teilte Vorstandschef Thomas Nusz mit.
Zur Jahresmitte hatte der Vorstand seinen Schuldenstand mit 2,76 Milliarden Dollar beziffert und die liquiden Mittel mit 77,4 Millionen. Anfang 2021 hatten bereits die Wettbewerber Chesapeake Energy und Chaparral Energy Gläubigerschutz beantragt. Whiting Petroleum schloss das Verfahren und seine finanzielle Sanierung Anfang September ab.