Der Börsen-TagPluszeichen in Japan und China
Hoffnungen auf Tauwetter im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die Erwartung auf weitere Geldspritzen der EZB haben die asiatischen Aktienmärkte beflügelt. In Tokio schloss der Nikkei schloss 0,8 Prozent fester bei knapp 21.760 Punkten und stieg zeitweise auf den höchsten Stand seit gut vier Monaten. Marktfreundliche Entwicklungen im Handelskonflikt sowie geldpolitische Lockerungen seien inzwischen in den Kursen enthalten, sagte Thomas Altmann, Portfoliomanager bei der Vermögensverwaltung QC Partners. Das mache die Kurse anfällig für Rückschläge.
In China legten die Kurse der Börsen Shanghai und Shenzhen 0,7 Prozent zu, der Yuan stieg auf ein Drei-Wochen-Hoch. Beflügelt wurde die Stimmung von der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Strafzölle für chinesische Importgüter um zwei Wochen zu verschieben und damit einer Bitte des chinesischen Vize-Ministerpräsidenten Liu He nachzukommen.