Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Postbank will mit neuem Angebot Streik abwenden

Beschäftigte der Postbank demonstrieren während eines Warnstreikes. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild

Beschäftigte der Postbank demonstrieren während eines Warnstreiks. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Die Postbank hat ihr Tarifangebot für rund 12.000 Beschäftigte nachgebessert, um mögliche Streiks der Gewerkschaft Verdi abzuwenden. Es sehe nun bei einer Laufzeit von 29 Monaten eine Gesamterhöhung der Tarifgehälter von 4,1 Prozent vor, teilte das Geldhaus in Bonn mit. Die erste Stufe von 3,0 Prozent solle nach fünf Nullmonaten zum 1. Januar 2020 greifen. Zudem seien Lösungsansätze für verschiedene andere Themen unterbreitet worden, wie etwa zu den Ausbildungsvergütungen oder zu medizinischen Untersuchungen.

Verdi hatte die Verhandlungen mit der Deutschen-Bank-Tochter vor vier Wochen nach drei Runden für gescheitert erklärt und eine Urabstimmung der Beschäftigten über einen Streik eingeleitet. Das Ergebnis liegt noch nicht vor. Mit dem neuen Angebot mit kürzerer Laufzeit und höheren Steigerungen will die Postbank wieder in den Verhandlungsmodus zurückkehren.

Quelle: ntv.de