Der Börsen-TagPremium-Autobauer kurbeln Absatz immer mehr mit "künstlichen Zulassungen" an
Die Krise der deutschen Premiumhersteller auf dem Privatkundenmarkt spitzt sich weiter zu:
Audi und BMW müssen einen wachsenden Anteil ihrer Fahrzeuge in weniger profitablen Segmenten etwa als Leihwagen oder Vorführmodelle verkaufen. Das zeigen Zahlen des Marktforschers Dataforce. Demnach ist der Privatkundenanteil bei Audi von 2017 bis 2024 um 7 Prozentpunkte auf rund 18 Prozent gesunken, bei BMW um über 6 Prozentpunkte auf 24,5 Prozent.
Im Gegenzug ist der Anteil der Autos, die als Leihwagen, Vorführfahrzeuge oder als Pkw für die öffentliche Verwaltung verkauft wurden, deutlich gestiegen: Machten 2017 sogenannte "künstliche Zulassungen" noch rund 40 Prozent des Absatzes von Audi aus, waren es im vergangenen Jahr 47 Prozent. Bei BMW lag der Anteil zuletzt bei einem Drittel, bei Mercedes bei einem Viertel.