Der Börsen-TagProduzenten im Nahen Osten erklären "Force Majeure" - Aluminiumpreis klettert
Der Aluminiumpreis legt im frühen asiatischen Handel zu. Der Dreimonatskontrakt an der London Metal Exchange steigt um 0,7 Prozent auf 3633,50 US-Dollar je Tonne. Das Metall führe die Gewinne im Basismetallkomplex an, da die Blockade der Straße von Hormus durch US-Präsident Donald Trump die Sorgen über weitere Lieferunterbrechungen verstärkt habe, schreiben die Analysten von ANZ Research in einer Research Note.
Mehrere Produzenten im Nahen Osten hätten "Force Majeure" erklärt, da sie nicht in der Lage seien, Lieferungen zu erfüllen. Die erhöhten Preise könnten jedoch bereits die Nachfrage dämpfen, fügt ANZ hinzu. Auf die Region entfallen neun Prozent der weltweiten Aluminiumproduktion. "Force Majeure", übersetzt höhere Gewalt, bezeichnet unvorhersehbare, von außen kommende und unabwendbare Ereignisse, die Vertragspflichten temporär oder permanent unmöglich machen.