Der Börsen-TagRegulierungspläne lassen chinesische Börse abrutschen
Die Furcht vor einer neuen Regulierungswelle durch die chinesische Regierung hat die Börsen des Landes auf Talfahrt geschickt. Der Shanghai-Composite fiel zeitweise um 3,5 Prozent auf ein Zweieinhalb-Monats-Tief von 3424 Zählern. Der CSI300 rutschte mit einem Abschlag von 4,5 Prozent auf 4859 Punkte in der Spitze auf den niedrigsten Stand seit fast acht Monaten. Für Unruhe sorgte vor allem eine Meldung, wonach Bildungsanbieter in China, die Nachhilfe in den Kern-Schulfächern anbieten, künftig keine Gewinne mehr erwirtschaften sollen. Die Aktien von Nachhilfe-Schulen wie Scholar Education Group rauschten zeitweise mehr als 40 Prozent in die Tiefe.
An der Börse in Japan ging es dagegen nach einer längeren Pause wegen nationaler Feiertage bergauf. Der Nikkei-Index rückte um ein Prozent auf 27.833 Punkte vor, der breiter gefasste Topix gewann 1,1 Prozent.