Der Börsen-TagRheinmetall nutzt für Personalaufbau die Entlassungen der Autobranche
Der Rüstungskonzern Rheinmetall setzt angesichts der bis zum Ende des Jahrzehnts erwarteten Verfünffachung des Umsatzes gegenüber 2024 auf hohe Bewerbungszahlen, um die Expansion des Geschäfts zu bewältigen. Um die benötigten Stellen zu besetzen, kann das Düsseldorfer Unternehmen aus einem Pool von Arbeitnehmern schöpfen, die von großen Arbeitgebern - vor allem aus der Automobilindustrie - entlassen wurden, wie die Chefin der Personalabteilung sagt.
Die Sicht von Arbeitssuchenden auf Rheinmetall hat sich verändert. Der Rüstungskonzern gelte inzwischen als attraktiver Arbeitgeber in Deutschland, sagte Monica Wertheim, Leiterin für Personalangelegenheiten weltweit, in einem Interview. Auf mehr als 3000 Stellen, die im ersten Halbjahr 2025 in Deutschland ausgeschrieben wurden, habe Rheinmetall 120.000 Bewerbungen bekommen, so die Managerin.