Der Börsen-TagRiad: Firmen entschuldigen sich fürs Fernbleiben

Während die Welt über den Fall Kashoggi und einen möglichen Rüstungsexport-Stopp diskutiert, rühmt sich Saudi-Arabien mit den anhaltend guten Wirtschaftskontakte in den Westen.
Laut Regierungsangaben entschuldigten sich die Firmen nach ihrer Absage bei der jüngsten Investorenkonferenz für ihr Fehlen und versprachen dabei eine Normalisierung der Beziehungen. Energieminister Chaled al-Faleh sagte dem staatlichen Sender Al-Echbarija am Donnerstag, einige Unternehmen seien der Konferenz wegen "politischen Drucks" ferngeblieben. All diese Firmen hätten in den vergangenen zwei Tagen angerufen "um ihr Bedauern zu äußern".
Abgesagt hatten unter anderem Siemens, die Deutsche Bank, Ford, mehrere Medien sowie auch Minister ab. Saudi-Arabiens Finanzminister Mohammed al-Dschadaan zog dennoch eine "phantastische" Bilanz der Konferenz.