Der Börsen-TagRückenwind für Vestas
Der weltgrößte Windturbinenbauer Vestas schreibt wieder schwarze Zahlen und hebt seine Jahresprognose an. Angetrieben von einer verbesserten Lieferkette und höheren Turbinenpreisen erzielte der Konzern im dritten Quartal einen operativen Gewinn (EBIT) von 70 Millionen Euro, wie Vestas mitteilt. Damit liegt das Unternehmen deutlich über den Analystenerwartungen von 31 Millionen Euro. Im Vorjahr stand noch ein Verlust von 127 Millionen Euro in den Büchern. Der Umsatz legte um elf Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu. Die Spannen seiner Jahresprognosen schraubte der Konzern deshalb hoch und erwartet nun einen Umsatz zwischen 14,5 Milliarden und 15,5 Milliarden Euro nach zuvor 14,0 bis 15,5 Milliarden Euro sowie eine bereinigte EBIT-Marge zwischen null und zwei Prozent nach minus zwei bis plus drei Prozent. An der Kopenhagener Börse legten die Aktien des Unternehmens zwischenzeitlich um rund neun Prozent zu.