Der Börsen-TagSVB-Turbulenzen: Anleger in Asien schnaufen erstmal durch
Die Anleger in Asien atmen heute erstmals seit dem Ausfall der Silicon Valley Bank (SVB) auf: Die Sorgen über einen Domino-Effekt in der Bankenbranche ließen nach, Wirtschaftsdaten aus China bestätigten ein Anziehen der Wirtschaft und Inflationsdaten aus den USA bestärkten die Hoffnung, dass die US-Notenbank Fed bei ihrer Zinssitzung in der kommenden Woche einen kleinen Schritt vornehmen wird. "Vorerst ist Ruhe in den Markt eingekehrt, aber das SVB-Problem muss weiterhin genau beobachtet werden - das scheint das Gefühl der Anleger zu sein", sagte Kazuo Kamitani von Nomura Securities. "Letztlich ist der Markt immer noch vorsichtig."
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,2 Prozent höher bei 27.272 Punkten, nachdem er drei Tage lang um fast fünf Prozent gefallen war. Die Erholung war jedoch nur schwach ausgeprägt, da der Index zuvor leicht ins Minus gerutscht war. Der Bankenindex der Tokioter Börse erholte sich bis zur Mittagspause um 3,9 Prozent, angeführt von regionalen Kreditinstituten wie der Shimane Bank, die um neun Prozent zulegte. Der breiter gefasste Topix-Index, der stärker von Bankaktien beeinflusst wird, stieg um 0,8 Prozent und lag bei 1962 Punkten.
Die Börse in Shanghai lag 0,7 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,4 Prozent.
Und wie hat sich die Wall Street gestern Abend geschlagen? Hier der obligatorische Blick zurück: