Der Börsen-Tag"Schwer zu deuten": Denkpause nach US-Jobbericht
Nach dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht zeigen sich Anleger vorsichtig. Der DAX und der EuroStoxx50 geben nach der Veröffentlichung leicht nach, nachdem sie zuvor mehr oder weniger auf der Stelle getreten waren.
Auch die Futures für die wichtigsten US-Indizes liegen knapp im Minus. Leicht unter Druck geraten auch die Staatsanleihen. Die Renditen der zehnjährigen US-Bonds und der Bundesanleihen mit der gleichen Laufzeit rücken im Gegenzug zum fallenden Kurs auf 4,485 und 2,391 Prozent vor. Zuvor lagen sie bei 4,444 und 2,366 Prozent.
Die Investoren versuchten, die uneinheitlichen Daten zum US-Arbeitsmarkt im Januar zu interpretieren. Der Stellenaufbau ging etwa überraschend stark zurück. Gleichzeitig wurde der Zuwachs im Dezember nach oben revidiert, während die Arbeitslosenquote den zweiten Monat in Serie fiel. "Ein Arbeitsmarktbericht, der schwer zu deuten ist", konstatierte Thomas Altmann, Portfoliomanager beim Vermögensverwalter QC Partners.