Der Börsen-TagSchwergewichte belasten Asien-Börsen
Die asiatischen Börsen kommen wegen der schwachen US-Konjunkturdaten nicht so recht vom Fleck. Die Daten machten die Auswirkungen von Zöllen auf die Wirtschaftstätigkeit deutlich. Denn diese stagnierte im US-Dienstleistungssektor im Juli unerwartet. Die Beschäftigung schwächte sich weiter ab. Der Shanghai Composite bleibt fast unverändert bei 3.621,38 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stagniert bei 4104,29 Punkten.
Japans Nikkei macht die frühen Verluste wett und handelt am Mittwoch höher, da die Sorgen um die US-Wirtschaft zurückgingen, was die Anleger dazu veranlasste, nach einem starken Ausverkauf zu Beginn der Woche weiterhin billige Aktien zu kaufen. In Tokio legt der Nikkei-Index 0,6 Prozent auf 40.802,73 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notiert 1,1 Prozent höher bei 2.969,55 Zählern. "Es sind nur die Rückgänge der schwergewichtigen Aktien, die den Index heute belasten", sagt Naoki Fujiwara, leitender Fondsmanager bei Shinkin Asset Management.
US-Präsident Donald Trump hat (Ortszeit) für die kommende Woche weitere Zölle auf Halbleiter und Chips angekündigt. Er sagte auch, dass die USA kurz vor einem Handelsabkommen mit China stünden und dass er seinen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping noch vor Ende des Jahres treffen werde, falls eine Einigung erzielt werde. Die Anleger warten nun auf Trumps Wahl für die Besetzung des frei werdenden Postens im Direktorium der Federal Reserve Bank (Fed). Trump zufolge soll die Entscheidung in den kommenden Tagen fallen.