Der Börsen-TagSchwieriges Marktumfeld setzt Leiterplattenhersteller zu
Der österreichische Leiterplattenhersteller AT&S hat im zweiten Quartal 2023/24 wegen einer geringeren Nachfrage Umsatz- und Gewinneinbußen erlitten. Unter dem Strich brach das Ergebnis um 60 Prozent auf 51 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen mitteilt. Das operative Ergebnis (Ebita) und die Erlöse schrumpften jeweils um ein Fünftel auf 142 Millionen Euro beziehungsweise 452 Millionen Euro. AT&S-Chef Andreas Gerstenmayer verweist auf ein anhaltend schwieriges Marktumfeld. Die eingeleiteten Kostensenkungsprogramme würden aber schneller als geplant greifen.
Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro. Exklusive der Effekte aus dem Anlauf der neuen Produktionskapazitäten in Kulim in Malaysia und Leoben in der Steiermark von rund 100 Millionen Euro werde die bereinigte EBITDA-Marge voraussichtlich zwischen 25 und 29 Prozent liegen. Im zweiten Quartal stieg die bereinigte Marge auf 34,7 (33,6) Prozent. Für 2026/27 erwartet AT&S Erlöse von rund 3,5 Milliarden Euro und eine EBITDA-Marge von 27 bis 32 Prozent.