Der Börsen-TagSentix-Indizes brechen ein
Der Iran-Krieg lässt den Konjunkturoptimismus von Investoren für die Eurozone und deren größte Volkswirtschaft Deutschland einbrechen. Das Stimmungsbarometer für die Währungsunion sank im März um 7,3 Punkte auf minus 3,1 Zähler, wie die Beratungsfirma Sentix zu ihrer monatlichen Umfrage unter 1055 Anlegern mitteilte. Ökonomen hatten sogar mit einem stärkeren Rückgang auf minus 5,0 Punkte gerechnet, nachdem es zuvor drei Anstiege in Folge gegeben hatte. Das Barometer für Deutschland brach ebenfalls ein, und zwar um 5,2 auf minus 12,1 Punkte.
"Auch die US-Konjunktur bekommt den Gegenwind zu spüren", erklärte Sentix. Hier ging das Barometer von 12,7 auf 7,2 Punkte zurück, nachdem es zuvor mehrere Monate in Folge gestiegen war. "Die Anleger führen die Belastung der US-Wirtschaft vor allem auf die schwächere globale Nachfrage zurück, die durch geopolitische Spannungen und den Ölpreisschock ausgelöst wurde", sagte Hussy.