Der Börsen-TagSetzt dieser Zulieferer zur Aufholjagd an?
Einen guten Start in das Jahr hat die Aktie des Maschinenbauers Aumann. Für sie geht es um elf Prozent auf 17,18 Euro nach oben. Damit hat die Aktie die rund sechs Monate dauernde Bodenbildung unter 16 Euro abgeschlossen.
Analysten hatten jüngst erste positive Signale in den Auftragseingängen gesehen. Hier wird vor allem auf Orders von den Automobilherstellern gesetzt, die nun die Produktion der E-Autos langsam nach oben fahren. Nächstes charttechnisches Ziel ist die Gap-Oberkante vom 10. Juli 2019 bei 17,80 Euro.
Aumann war Frühjahr 2017 mit 42 Euro an die Börse gegangen. Nachdem sich der Kurs zunächst verdoppelte, achtelte er sich in der Folge. Die langfristige Story ist intakt, allerdings lässt sich die Nachfrage nach Autos mit Elektroantrieb weltweit auf sich warten. Nun dürften die Milliarden der Industrie für den Aufbau einer europäischen Batterie-Produktion sowie die Gelder für eine Infrastruktur mit Ladesäulen die E-Mobilität ankurbeln. Aumann haben im vergangenen Jahr mehr als 47 Prozent nachgegeben.