Der Börsen-TagShell dreht Abschreibungen zurück - hohe Raffineriemargen
Die steigenden Öl- und Gaspreise kommen dem Energieriesen Shell bei der Bewertung seiner Vermögensgegenstände und im Raffineriegeschäft zugute. Wie der Konzern mitteilte, kann er zuvor vorgenommene Wertberichtungen in seinem Förder- und Gasgeschäft von 3,5 bis 4,5 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal wieder rückgängig machen. Außerdem rechnet Shell mit höheren Raffineriemargen, die den Gewinn um 800 Millionen bis eine Milliarde Dollar aufpolstern könnten.
Shell hat seinen mittel- und langfristigen Ausblick für die Öl- und Gaspreise im zweiten Quartal angehoben, um das aktuelle makroökonomische Umfeld sowie aktualisierte Nachfrage- und fundamentale Angebotsdaten zu berücksichtigen, so der Konzern. Noch 2020 hatten Shell und seine Rivalen historisch hohe Verluste eingefahren und in Vorbereitung auf eine lange und schmerzhafte Pandemie Vermögenswerte abgeschrieben.