Der Börsen-Tag"Siemens-Bashing" im Bundestag
Die von der SPD beantragte aktuelle Stunde im Bundestag zum Stellenabbau bei Siemens hat inzwischen stattgefunden - und die Politiker sparten nicht mit Kritik an der Konzernführung.
SPD-Chef Schulz nannte die Pläne in einer Aktuellen Stunde im Parlament inakzeptabel, unverantwortlich und gefährlich für den deutschen Wirtschaftsstandort.
Siemens sei schlecht mit seinen Beschäftigten umgegangen, sagte auch CDU-Politiker Lämmel. Scharfe Kritik kam auch von den anderen Parteien, wobei die FDP und die AfD auch der großen Koalition mit ihrer Energiepolitik eine Mitschuld gaben.
Der Ärger über Siemens über alle Fraktionen hinweg war so einhellig, dass der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Joachim Pfeiffer, von "Siemens-Bashing" sprach.