Der Börsen-TagSignale der Schwäche: Wall Street taucht ab
Wachstumssorgen vergraulen Wall Street-Anleger. Die Risikoneigung war zunächst wieder gestiegen, was Händler auch an der Erholung von Bitcoin und anderen risikoreichen Anlagen festmachten. Allein die Kryptowährung hat in den vergangenen 24 Stunden um 7,4 Prozent zugelegt. Doch aktuelle Konjunkturdaten stellen die Risikoneigung wieder auf die Probe.
Zuletzt hatten schwächere Daten die Hoffnung auf eine Zinssenkung für den 10. Dezember wieder verstärkt - doch nun schüren neue schwache Daten zusätzlich Wachstumssorgen und bremsen die US-Börsen. Im frühen Handel gewinnt der Dow-Jones-Index 0,1 Prozent auf 47.538 Punkte, S&P-500 und Nasdaq-Composite büßen dagegen 0,1 bzw. 0,4 Prozent ein.
So sendet der Arbeitsmarkt ein klares Signal der Schwäche aus. Statt eines prognostizierten Stellenaufbaus offenbart der ADP-Arbeitsmarktbericht einen Stellenabbau im November. Auch die Industrieproduktion überzeugt nicht. Diese ist im September zwar wie erwartet gestiegen. Allerdings ist die August-Lesung deutlich nach unten revidiert worden. Auch die Kapazitätsauslastung im September hat die Erwartungen verfehlt. Zudem zeigt sich die Inflation auf Basis der Importpreise für September eingedämmt.