Der Börsen-TagSlack geht still und heimlich an die Börse
Slack Technologies hat Pläne für seinen ungewöhnlichen Börsengang vorgestellt. Wie schon zuvor der Musikdienst Spotify hat auch der Anbieter von Bürokommunikation aus Kalifornien den Weg der direkten Platzierung gewählt.
Aus der Mitteilung an die Börsenaufsicht geht hervor, dass das Unternehmen zwar den Umsatz rasant steigert, gleichzeitig aber weiterhin erheblich Geld verliert, da umfangreich in Vertrieb und Marketing investiert wird.
"We expect to continue to incur net losses for the foreseeable future and we may not achieve or maintain profitability in the future", heißt es ernüchternd.
Slack könnten in knapp vier Wochen an der Börse debütieren. Sie sollen an der New York Stock Exchange mit dem Symbol SK notiert werden.
Direct Listing spart Kosten für Banken. Dabei werden keine neuen Aktien ausgegeben, sondern bisherige Anteilseigner können ihre Papiere am Markt anbieten.