Der Börsen-TagSpekulanten könnten bei Uniper leer ausgehen
Da haben sich der berühmt berüchtigte Hedgefonds Elliot und viele andere wohl verspekuliert: Der Energieversorger Fortum will keine zusätzlichen Anteile des Düsseldorfer Stromkonzerns Uniper an der Börse kaufen.
Das kündigte Fortum-Chef Pekka Lundmark bei der Handelsblatt-Energietagung an. "Wir sind wirklich zufrieden mit der Situation", sagte Lundmark. Er werde sich jetzt auf die Integration konzentrieren und am Markt keine zusätzlichen Aktien kaufen, kündigte der CEO vor der versammelten Branche an.
Die Finnen übernehmen für knapp vier Milliarden Euro den Restanteil des Mutterkonzerns Eon an der Kraftwerkstochter. Weil sie sich mit 47 Prozent mehr als 30 Prozent einverleiben wollten, musste allen Aktionären das Angebot von 22 Euro je Papier vorgelegt werden.
Elliot und andere Spekulanten kauften jedoch Uniper-Aktien, weil sie bislang hofften, dass Fortum die ganze Mehrheit an Uniper übernehmen will und dafür am Ende dann viel mehr bereit ist zu zahlen. Nun soll laut Lundmark aber erst einmal alles so bleiben, wie es ist …