Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagStaatschef: Argentinien ist "praktisch zahlungsunfähig"

23.12.2019, 17:04 Uhr
63361914b54e11977a3368d70ca6ec06
Alberto Fernández mit Vizepräsidentin Cristina Kirchner de Fernández. (Foto: dpa)

Argentiniens neuer Präsident Alberto Fernández hat ein düsteres Bild über Wirtschaft und Finanzen seines Landes gezeichnet. Er zog Parallelen zur schweren Wirtschaftskrise von 2001. Argentinien befinde sich in einer Situation "praktischer Zahlungsunfähigkeit", sagte Fernández. "Es ist nicht genauso wie 2001, aber ähnlich", sagte der linksgerichtete Politiker, der am 10. Dezember sein Amt angetreten hatte. Während der bislang schwersten Wirtschaftskrise Argentiniens im Jahr 2001 habe die Armutsrate bei 57 Prozent gelegen, derzeit liege sie bei 41 Prozent, erklärte der Staatschef.

Das zweitgrößte südamerikanische Land durchlebt derzeit seine schwerste Wirtschaftskrise seit 17 Jahren.