Der Börsen-Tag Störungen in der Containerschifffahrt weiten sich aus
Der dänische Schifffahrts- und Logistik-Konzern A.P. Moeller-Maersk kämpft nach eigenen Angaben mit zunehmenden Störungen seiner Containerschiffe durch die unsichere Situation im Roten Meer. Die Auswirkungen seien inzwischen nicht nur in der Region, sondern auf allen Routen zu spüren, teilte der Konzern mit. Hier komme es zu Überlastungen.
Die Nachfrage für die Container-Schifffahrt sei weiter robust, so Maersk. In besonders eiligen Fällen werde auf Luftfracht ausgewichen.
Wegen der Angriffe der Huthi-Rebellen meidet Maersk wie auch etwa Hapag-Lloyd das Rote Meer und den Suezkanal. Die Schiffe fahren stattdessen um Afrika herum, was deutlich teurer ist. Zudem tragen die Veränderungen zu Überlastungen einiger Container-Häfen bei, so etwa in Singapur.