Der Börsen-TagStudie: Deutsche Exporte nach China brechen ein
Die deutschen Warenexporte nach China sind einer Untersuchung zufolge deutlich zurückgegangen. Die Ausfuhren sanken in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als zwölf Prozent auf 61,4 Milliarden Euro, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) berichtet. Seit 2022 sind die Exporte damit um ein Viertel eingebrochen. In der Rangliste der größten deutschen Exportpartner rutschte China vom zweiten auf den sechsten Platz ab.
IW-Handelsexperte Jürgen Matthes sieht mehrere Gründe dafür. Chinesische Anbieter haben demnach in wichtigen Industriezweigen aufgeholt, hinzu kämen staatliche Subventionen und ein gegenüber dem Euro unterbewerteter Yuan. Diese Wettbewerbsverzerrungen verschlechterten die Absatzchancen deutscher Unternehmen spürbar.