Der Börsen-TagStudie: Disruptive Kraft der KI betrifft fast alle Branchen
Die anfängliche Euphorie um künstliche Intelligenz (KI) an den Aktienmärkten wird zunehmend von einer tiefgreifenden Nervosität abgelöst. Dieses als "AI Scare Trade" bekannte Phänomen rückt die "zerstörerischen Kräfte" der Technologie in den Fokus. Einer Studie der DZ Bank zufolge geht es nicht mehr nur um die Frage, ob KI-Aktien überbewertet sind, sondern um die fundamentalen, disruptiven Kräfte, die diese Technologie auf die gesamte Wirtschaft ausüben könnte. Das Resultat sei ein Marktumfeld, in dem es kaum noch einen sicheren Hafen zu geben scheine.
Selbst der Technologiesektor gerate unter Druck, da etablierte Unternehmen von flinken, nicht börsennotierten Start-ups bedroht würden. Anbieter wie OpenAI oder Anthropic brächten kontinuierlich Modelle auf den Markt, die oft günstiger und effizienter seien als bisherige Lösungen. Diese Entwicklung stelle langfristige Geschäftsmodelle infrage und erhöhe den Innovationsdruck massiv. Die disruptive Kraft der KI sei so umfassend, dass kaum eine Branche vor den potenziellen Umwälzungen sicher ist.