Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagStudie: Immopreise steigen weiter stark, aber etwas Entspannung

19.11.2021, 15:43 Uhr
Blick-auf-die-Fassaden-von-Wohnhaeusern
(Foto: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild)

Der starke Anstieg der Preise für Wohnungen und Häuser in Deutschland dürfte sich nach Einschätzung der DZ Bank im kommenden Jahr fortsetzen. Es sei aber mit einer Abschwächung der Wachstumsraten zu rechnen, hieß es in einer Studie des Geldinstituts.

Bei wohl weiter vergleichsweise niedrigen Zinsen erwartet die DZ Bank, dass die Preise für Eigenheime und Eigentumswohnungen 2022 um 7,5 bis 9,5 Prozent steigen. Das verlangsamte Bevölkerungswachstum sowie ein stärkerer Neubau dürften das Verhältnis von Angebot und Nachfrage entspannen und damit den Preis- und Mietenanstieg dämpfen.

Zum Vergleich: Für dieses Jahr erwartet die DZ Bank, dass sich Wohneigentum um elf Prozent verteuert. Ein Anziehen der Zinsen, was Kredite verteuern würde, würde die Dynamik auf dem Immobilienmarkt stärker bremsen, meint die Bank.