Der Börsen-TagSturm "Irma" droht Ölmarkt durcheinander zu wirbeln
Nach dem Wirbelsturm "Harvey" droht nun "Irma" die Ölmärkte durcheinanderzubringen. Die Preise für Nordseeöl der Sorte Brent ziehen um 1,5 Prozent auf 54,16 Dollar je Barrel (159 Liter) an. US-Leichtöl WTI verteuert sich um ein Prozent auf 49,15 Dollar.
Dies liegt einerseits daran, dass viele Raffinerien in Texas wieder hochgefahren wurden, die während "Harvey" ihre Produktion eingestellt hatten. Zum anderen beobachten die Märkte aber auch "Irma". "Nach 'Harvey' ist vor 'Irma'", schreiben die Analysten der Commerzbank in ihrem Tageskommentar.
Der Hurrikan ist in Richtung Karibik unterwegs und könnte auch den Golf von Mexiko erreichen. "Sollte er die dortigen Produktionsanlagen für Rohöl und Erdgas gefährden, die sich noch nicht vollständig von Harvey erholt haben, dürfte es weitere Verzerrungen im Ölhandel geben", hieß es bei der Commerzbank.