Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagTagesgeld zum Ultimo unverändert - Termine unter Druck - Zinssenkungen eingepreist

30.01.2024, 14:25 Uhr
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(Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/H. Richter)

Die Sätze am Frankfurter Geldmarkt kommen etwas zurück. Zwar wird Tagesgeld bei einem ruhigen Ultimo-Geschäft fast unverändert mit 3,80 zu 4,15 Prozent gestellt, und hier wird es laut TomNext und SpotNext auch in der neuen Mindestreserveperiode erst einmal bleiben. Die Euribor-Sätze geben aber nach. Der Markt rechnet weiterhin fest mit einer ersten Leitzinssenkung der EZB im April. Mit Blick auf die US-Notenbank Fed erwarten die Marktteilnehmer den Beginn des Zinssenkungszyklus im Mai, aber auch eine Zinssenkung bereits auf der März-Sitzung wird nach wie vor nicht ausgeschlossen. "Die Preisseite zeigt sich weiterhin entspannt, sodass die Zinsspekulation letztlich von der Konjunktur abhängt", so ein Marktteilnehmer. Die Fed äußert sich am Mittwoch zur Geldpolitik, am gleichen Tag werden in Deutschland Inflationsdaten bekannt gegeben.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,80 - 4,15 (3,84 - 4,12), Wochengeld: 3,83 - 4,18 (3,83 - 4,11), 1-Monats-Geld: 3,81 - 4,23 (3,82 - 4,05), 3-Monats-Geld: 3,80 - 4,20 (3,81 - 4,15), 6-Monats-Geld: 3,70 - 4,10 (3,76 - 4,10), 12-Monats-Geld: 3,40 - 3,80 (3,40 - 3,75), Euribors: 3 Monate: 3,8970 (3,9120), 6 Monate: 3,8360 (3,8660), 12 Monate: 3,5530 (3,5820)

Quelle: ntv.de