Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Tote Hose auch bei Autohändlern - ZDK für höheres Kurzarbeitergeld

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(Foto: imago/Westend61)

Auch im deutschen Autohandel gibt es nun wegen der Coronavirus-Krise nahezu flächendeckend Kurzarbeit. Rund 70 Prozent der Autohäuser und Kfz-Betriebe hätten bereits Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen, berichtete der Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Für die Mitarbeiter im Verkauf hätten sogar 90 Prozent der Betriebe Kurzarbeit beantragt.

In Deutschland ist zur Eindämmung der Pandemie auch der stationäre Autohandel untersagt worden. Das sei für viele Autohändler eine Katastrophe, weil das Verbot die verkaufsstarke Frühjahrssaison treffe. Die dadurch verursachten Umsatzausfälle könnten, abhängig von der Dauer der Krise, für viele Unternehmen existenzbedrohend werden, beklagt der Verband. Sein Präsident Jürgen Karpinski forderte eine Erhöhung des Kurzarbeitergelds auf 80 beziehungsweise 87 Prozent des Nettoeinkommens.

Quelle: ntv.de