Der Börsen-TagToyota ist nicht mehr Japans wertvollster Konzern
Zum Start in die neue Woche lässt sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz ausmachen. Auf der Stimmung lastet vielerorts der ungelöste Nahostkonflikt. Die Ölpreise ziehen wieder an in Reaktion auf den jüngsten Vorstoß israelischer Streitkräfte im Libanon.
Technologiewerte profitieren derweil weiter von KI-Euphorie. Das zeigt sich besonders am südkoreanischen Aktienmarkt. Der Leitindex Kospi steigt nach starken Exportdaten um 4,4 Prozent auf ein Rekordhoch. Im Mai stiegen die südkoreanischen Exporte so stark wie zuletzt vor rund 40 Jahren. Die durch künstliche Intelligenz (KI) angetriebene Nachfrage nach Chips ließ den Wert der Lieferungen auf ein Rekordhoch steigen. Die Aktien von LG Electronics machen einen Satz von rund 30 Prozent. Samsung Electronics verteuern sich um gut 9 Prozent. SK Hynix hinken mit einem Plus von 1,3 Prozent hinterher. Medienberichten zufolge wird Nvidia-CEO Jensen Huang Ende dieser Woche nach Südkorea reisen, um Vertreter der dortigen Chipbranche zu treffen. Das befeuere die KI-Euphorie zusätzlich, heißt es.
Am japanischen Aktienmarkt klettert der Nikkei um 0,9 Prozent auf ein neues Rekordhoch. Der breiter gefasste Topix liegt derweil 0,5 Prozent im Minus. Gebremst wird der Index von Kursverlusten im Autosektor, während Technologiewerte auch hier gefragt sind. Softbank verbessern sich um 11,4 Prozent und überholen damit Toyota Motor als wertvollstes japanisches Unternehmen. Im Chipsektor geht es für Kioxia um 8,5 und für Fujitsu um 8,9 Prozent nach oben.