Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Trump-Spekulationen schicken Deutsche Bank auf Rekordtief

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Die Aktie der Deutschen Bank gehört seit Jahren zu den großen Wertvernichtern im Dax. Zum Wochenstart fällt die Aktie auf ein neues Allzeittief bei 6,60 Euro. Aktuell verliert die Aktie 2,7 Prozent auf 6,65 Euro.

Mitarbeiter des größten heimischen Geldhauses wollten einem Zeitungsbericht zufolge einige Tranksaktionen bei Firmen von US-Präsident Donald Trump und seinem Schwiegersohn Jared Kushner wegen Auffälligkeiten der Finanzaufsicht melden. Spezialisten im Kampf gegen Geldwäsche hätten 2016 und 2017 empfohlen, dass über die verdächtigen Vorgänge Bericht erstattet werden sollte, schreibt die "New York Times" unter Berufung auf fünf frühere und derzeitige Mitarbeiter der Deutschen Bank. Führungskräfte hätten dies aber abgelehnt. Die Deutsche Bank wies die Vorwürfe am Montag zurück und betont, dass zu keiner Zeit jemand davon abgehalten worden sei, verdächtige Vorgänge eskalieren zu lassen.

Neben dem "New-York-Times"-Artikel drückt eine Herabstufung der Aktien durch die Schweizer Bank UBS die Stimmung. Die UBS-Analysten senkten ihre Einschätzung auf "Sell" von "Neutral" und reduzierten das Kursziel auf 5,70 Euro von 7,80 Euro.

Was an den Vorwürfen, die in der "New York Times" erhoben werden, dran ist, können Sie später in einem Artikel von unserem Kollegen Hannes Vogel nachlesen.

Quelle: n-tv.de