Der Börsen-TagTrumps Kryptopolitik enttäuscht - Bitcoin unter Druck
Die Enttäuschung der Anleger über die ersten Schritte des neuen US-Präsidenten Donald Trump im Bereich der Kryptowährungen drückt den Bitcoin. Die umsatzstärkste Cyber-Devise gab zeitweise um 5,6 Prozent nach und war mit 98.763 US-Dollar so günstig wie seit zwei Wochen nicht mehr. Auch andere Kryptowährungen wie Ether und Ripple verloren knapp neun und knapp elf Prozent.
Trump unterzeichnete vergangene Woche ein Dekret zur Schaffung einer Arbeitsgruppe für Kryptowährungen. Laut Timo Emden vom Analysehaus Emden Research ist der Schritt aus Sicht der Investoren nicht konkret genug. "Geprüft werden sollen etwa lediglich die Vorteile einer möglichen Krypto-Reserve", sagt der Experte. Neben einer Deregulierung setzen Anleger derzeit insbesondere auf die rasche Einführung solcher strategischer Reserven. Doch der im Wahlkampf versprochene starke Einsatz des US-Präsidenten für den Bitcoin bleibt bislang aus.