Der Börsen-TagUS-Airlines sehen Licht am Ende des Tunnels
In den USA hat sich die mit der Corona-Krise fast völlig eingebrochene Nachfrage nach Passagierflügen etwas erholt. Die stärker auf den Inlandsmarkt fokussierte Southwest Airlines zählte in diesem Monat mehr Buchungen als Stornierungen. Sie kündigte nun an, das Flugprogramm im Juni aufzustocken. Damit werde sich der Kapazitätsrückgang über das gesamte Jahr betrachtet auf 45 bis 55 Prozent belaufen. United Airlines erwartet im Juli ein Sitzplatzangebot von 75 Prozent unter Vorjahr nach einem Minus von 90 Prozent im Juni. Auch United registrierte einen Rückgang der Stornierungen.
Von einer Normalisierung sei die Luftfahrt aber noch weit entfernt, erklärte Burton Hollifield, Wirtschaftsprofessor von der Carnegie Mellon Universität. "Wir könnten vielleicht bald den Boden erreicht haben. Aber wird es bald besser? Bis zu einer Immunisierung werden sich die Reisetrends nicht normalisieren."
Die Airlines kämpfen mit Kostensenkungen gegen das Loch in der Kasse, das sich bei Southwest im kommenden Monat noch auf etwas über 20 Millionen Dollar am Tag belaufen wird.