Der Börsen-TagUS-Aktienindizes finden keine gemeinsame Richtung
Die Anleger an der Wall Street haben sich zur Wochenmitte bedeckt gehalten. Im Fadenkreuz der Investoren blieb die Lage im Iran-Krieg und die Bilanzsaison. Die US-Aktienindizes fanden zunächst keine gemeinsame Richtung: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte rund 0,3 Prozent schwächer bei 48.395 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 stand 0,1 Prozent höher bei 6973 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 0,5 Prozent fester bei 23.755 Punkten. Die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung im Nahost-Krieg hatte die US-Börsen am Dienstag angetrieben. Die USA haben einem Insider zufolge einer Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran aber noch nicht offiziell zugestimmt.
Anleger scheinen Börsianern zufolge bereit, bei den geringsten Anzeichen einer Deeskalation in risikoreichere Anlagen umzuschichten. "Der Markt ist vorsichtig optimistisch, dass wir wieder Frieden mit dem Iran schließen können", sagte Art Hogan, Stratege bei B. Riley Wealth. Um die positive Entwicklung an den Aktienmärkten aufrechtzuerhalten, könnten jedoch neue Impulse erforderlich sein. "Wir brauchen jetzt konkretere Beweise dafür, dass die Leute, die zusammenkommen und über Frieden sprechen wollen, vor Ablauf dieser Waffenruhe etwas erreichen können", sagte Hogan.