Der Börsen-TagUS-Baukredite so teuer wie seit zwölf Jahren nicht
Baudarlehen sind in den USA so teuer wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Der durchschnittliche Zinssatz für eine 30-jährige Hypothek mit einem festen Zins stieg in der Woche zum 15. April auf 5,20 Prozent, wie aus den veröffentlichten Daten des Branchenverbandes Mortgage Bankers Association (MBA) hervorgeht. Damit stieg er für das beliebteste US-Wohnungsbaudarlehen binnen eines Jahres um zwei Prozentpunkte. Dies gilt als ein Zeichen dafür, dass die US-Notenbank Fed ihrem Ziel näher kommt, den heiß gelaufenen Immobilienmarkt abzukühlen.
Seit Jahresbeginn seien die Finanzierungskosten für Häuslebauer damit so stark gestiegen wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Hauptgrund dafür ist das Vorgehen der Fed, die im März wegen der sehr hohen Inflation erstmals seit Jahren ihren Leitzins angehoben hat. Zudem wird erwartet, dass sie im Mai mit dem Abbau ihres Portfolios an US-Wertpapieren im Wert von 8,5 Billionen Dollar beginnen wird. Deren Käufe haben die Kreditkosten für Verbraucher - insbesondere die für Hypotheken - während der Corona-Pandemie niedrig gehalten.