Der Börsen-TagUS-Börsen droht schwärzeste Woche seit der Finanzkrise
Nachdem die Wall Street am Vortag einen Absturz über 1.000-Dow-Punkte hingelegt hat und der US-Markt in den Korrekturmodus abgeglitten ist, setzen Händler zum Wochenschluss auf eine Stabilisierung.
Die Futures zeigen sich jedoch hoch volatil. Mit den dramatischen Vortagesverlusten droht der Wall Street die schwärzeste Woche seit den Tagen der Finanzkrise 2008.
Dass der neuerliche Regierungsstillstand in den USA nur wenige Stunden dauerte, bewegt die Märkte kaum.
Quartalsberichte drücken Einzelaktien den Stempel auf. Die Reiseplattform Expedia hat im vierten Quartal unter steigenden Kosten gelitten. Die Titel verlieren vorbörslich 15,5 Prozent.
Für Nvidia geht es dagegen um 10,0 Prozent nach oben. Der Chiphersteller verdiente im vierten Quartal deutlich mehr und setzte mehr um als von Analysten erwartet.
Die Auswirkungen der US-Steuerreform und die Waldbrände in Kalifornien bescherten dem Versicherungskonzern AIG im vierten Quartal einen Verlust. Der Kurs gewinnt 2,2 Prozent.