Der Börsen-TagUS-Börsen schwächeln - Handelskrieg lässt Anleger nicht los

US-Anleger haben sich schwergetan, an der Hoffnung auf Entspannung im Zollkonflikt festzuhalten. Auch von der auf Hochtouren laufenden Berichtssaison kam keine ausreichende Unterstützung. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor 0,3 Prozent auf 39.503 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 stand 0,4 Prozent höher bei 5395 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,7 Prozent auf 16.834 Punkte. Am Mittwoch hatten sanftere Töne von US-Präsident Donald Trump in Richtung US-Notenbank und China die Risikolust der Investoren wiederbelebt und die Börsen deutlich ins Plus geschickt. Dieser Optimismus schwand, als US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, eine Senkung der Zölle werde nicht einseitig erfolgen.
Die durch den Zollstreit entstandene Kaufzurückhaltung hinterlässt bei den US-Fluggesellschaften Spuren. American Airlines kassierte wie schon zuvor Southwest und Alaska Air die Finanzziele für 2025. American Airlines drehten dennoch rund anderthalb Prozent ins Plus, während Alaska um zwölf Prozent absackten. Southwest notierten 1,4 Prozent tiefer. Auch der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (P&G) bekommt die Auswirkungen des Zollstreits zu spüren und dampfte seine Ziele ein. Die Papiere notierten 3,6 Prozent im Minus.