Der Börsen-TagUS-Immobilienmarkt zeigt Schwächen
Die Lage am US-Immobilienmarkt bereitet Experten Sorgen: Neu veröffentlichte Kennzahlen zur Dynamik in dem für die US-Wirtschaft bedeutsamen Sektor deuten auf eine deutliche Abkühlung hin.
Die Zahl der Baubeginne ist im Juli unerwartet zurückgegangen. Nach Angaben des Handelsministeriums sank sie gegenüber dem Vormonat um 4,8 Prozent auf einen Jahreswert von 1,155 Millionen. Volkswirte hatten dagegen im Schnitt mit einem Zuwachs um 0,4 Prozent gerechnet.
Dazu kommt: Das zunächst für Juni genannte Plus von 8,3 Prozent wurde auf 7,4 Prozent revidiert. Auf Jahressicht lagen die Baubeginne im Juli um 5,6 Prozent niedriger. Die Schwäche im Juli resultiere hauptsächlich auf einem Rückgang der Baubeginne bei Mehrfamilienhäusern um 17,1 Prozent, heißt es.
Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen fiel im Juli gegenüber dem Vormonat um 4,1 Prozent auf eine Jahresrate von 1,223 Millionen. Erwartet worden war eine unveränderte Zahl.
Die Baugenehmigungen gelten als Vorlaufindikator für die künftige Bauaktivität und liefern wertvolle Hinweise zur Nachfrage im Inneren einer der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften.