Der Börsen-TagUS-Wirtschaft schrumpft weniger als angenommen
Die US-Wirtschaft ist im Frühjahr etwas weniger stark abgestürzt als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet um 31,7 Prozent zurück, wie das Handelsministerium in Washington in einer zweiten Schätzung mitteilt. Eine erste Schätzung hatte noch ein Minus von 32,9 Prozent ergeben. Trotz der leichten Aufwärtskorrektur bleibt es ein historischer Konjunktureinbruch.
DAXÖkonomen sehen die weltgrößte Volkswirtschaft inzwischen aber wieder auf Wachstumskurs. "Nach dem Einbruch im April hat die US-Wirtschaft seit Mai wieder deutlich zugelegt", heißt es in einer Analyse der Commerzbank.
Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 22. August leicht abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 98.000 auf 1.006.000. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 1.000.000 vorhergesagt.
Am deutschen Aktienmarkt verpuffen die US-Konjunkturdaten. Der Dax notiert weiterhin 0,3 Prozent niedriger. Wichtiger noch als die Daten ist die in Kürze beginnende Rede von Fed-Präsident Jerome Powell.