Der Börsen-TagUkraine nur ein Problem: Dax droht weiterer Rutsch

Es geht wohl weiter abwärts: Analysten rechnen im Wochenverlauf mit weiteren Verlusten an der Frankfurter Börse. Ohne ein friedliches Ende der Ukraine-Krise würden sich temporären Unterstützungszonen auf dem Weg nach Süden machen, hieß es auf dem Parkett. Aktuell handelt der Dax noch um die breite Unterstützung zwischen 14.800 und 15.000 Punkten. Die Frage ist jedoch, wie lange.
Experten zufolge ist die Ukraine-Krise nur noch die Spitze des Eisberges. Die Welt der fundamentalen Börsianer bricht dagegen schon seit Wochen ein. Denn sie müssen sich mit zwei Genickbrüchen für Kursfantasien abfinden: Dem Ende des ungebremsten Wachstums der Tech-Werte und dem Einbruch der Aktienbewertungen. Die Explosion der US-Inflation auf 7,5 Prozent war der vorletzte Anstoß für die US-Notenbank, künftig eine restriktivere Geldpolitik einzuschlagen. Sollten auch die US-Einzelhandelsdaten diese Woche zeigen, dass der Konsum aufgrund der Inflation einbricht, wäre endgültig mit aggressiven Schritten der Fed zu rechnen.