Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagUkrainekrieg schlägt bei BMW aufs Geschäft durch

16.03.2022, 08:35 Uhr

BMW rechnet wegen des Kriegs in der Ukraine mit einem spürbaren Dämpfer im Geschäft.

Für das laufende Jahr sagte der Münchner Autobauer eine Gewinnmarge im Autogeschäft von sieben bis neun Prozent voraus nach 10,3 Prozent 2021 - ohne den Krieg wären es acht bis zehn Prozent gewesen. Dabei werde unterstellt, dass es in den kommenden Wochen zu Produktionsunterbrechungen kommt. BMW nutze seine Flexibilität in der Produktion, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Weiterhin würden zudem Teile aus dem Westen der Ukraine bezogen.

Die Situation bleibe extrem dynamisch, was eine genauere Prognose erschwere, hieß es. Zudem bleibe die Chipkrise ein Thema für die Autobranche.

2021 hatte BMW seinen Gewinn mehr als verdreifacht, der Umsatz legte trotz der Chipkrise in der Autobranche zu. Auch für das laufende Jahr sei mit einem deutlichen Plus beim Vorsteuergewinn zu rechnen, sagten die Münchner voraus: Grund dafür ist die Vollkonsolidierung von BMW Brilliance in China, wo BMW zuletzt die Mehrheit übernommen hatte. Auch der Umsatz dürfte deswegen zulegen.

Quelle: ntv.de