Der Börsen-Tag Umsatz von Aida-Reederei löst sich in Luft auf
Der Stillstand im Kreuzfahrtgeschäft hat beim weltgrößten Reeder Carnival die Einnahmen im Sommer fast völlig ausradiert. Das Unternehmen meldete für das Augustquartal Einnahmen von 31 Millionen Dollar - nach 6,5 Milliarden im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Unter dem Strich stand ein Verlust in Höhe von 2,86 Milliarden Dollar. Im Vorjahr hatte der Konzern, zu der auch der deutsche Anbieter Aida Cruises gehört, noch 1,78 Milliarden Dollar Gewinn gemacht.
Carnival hat im abgelaufenen Quartal durchschnittlich 770 Millionen Dollar Cash im Monat verbrannt, rund 350 Millionen Dollar im Schnitt dürften es im laufenden vierten Quartal sein, hieß es jetzt. Damit bleibt der Konzern im Rahmen seiner früheren Prognose, die für das zweite Halbjahr von rund 650 Millionen Dollar monatlichen Mittelabflüssen ausgegangen war.
Die Lust an der Kreuzfahrt hat unterdessen noch nicht gelitten. Die Nachfrage nach Reisen in der zweiten Jahreshälfte 2021, die seit dem 20. September buchbar sind, liege am oberen Ende der historischen Spannen, hieß es.