Der Börsen-TagVerluste überwiegen an Asien-Börsen
Mit sehr schwachen Vorgaben der Wall Street geht es auch an den meisten asiatischen Börsen abwärts. In der gesamten Region werden vor allem Technologiewerte verkauft, die ihren US-Pendants nach unten folgen. Stagflationsängste dominieren derzeit klar das Geschehen an der Wall Street und auch anderswo.
Als einer von wenigen Börsenplätzen kann sich Shanghai erneut der negativen Tendenz entziehen. Der Composite-Index liegt dort 0,2 Prozent im Plus. Chinesische Anleger setzten darauf, dass die heimische Börse nach dem Ausverkauf im Zuge der jüngsten Pandemiewelle ihren Boden gefunden habe, heißt es. Marktteilnehmer verweisen überdies auf die Hoffnung, dass die strengen Kontakt- und Bewegungseinschränkungen in Teilen des Landes bald gelockert werden und sich die chinesische Wirtschaft erholt.
In Hongkong, wo am Montag wegen eines Feiertags nicht gehandelt wurde, verliert der Hang-Seng-Index mit Nachholbedarf 2,8 Prozent. Der Subindex der Technologiewerte sackt um 4,7 Prozent ab. Mit dem Nikkei-Index geht es in Tokio um 0,9 Prozent nach unten. Japanische Anleger sorgen sich, dass die weltweiten Lieferkettenprobleme die Ertragslage der Unternehmen beeinträchtigen werde. Der Kospi sinkt in Seoul um 0,7 Prozent.