Der Börsen-TagVerschnaufpause bei Pleiten - Gläubiger warten aber auf Milliarden
Der Anstieg der Firmen-Pleiten in Deutschland hat sich im März verlangsamt. Die Zahl der Regelinsolvenzen erhöhte sich um 5,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. "Damit liegt die Zuwachsrate erstmals seit Juni 2024 wieder im einstelligen Bereich", teilt das Statistische Bundesamt mit.
Der Schnellindikator greift auf Meldungen der Plattform Insolvenzbekanntmachungen.de zurück. Für die amtliche Statistik werden Daten von Gerichten verwendet, die nicht so schnell zur Verfügung stehen. Für Januar meldeten die Amtsgerichte nach endgültigen Ergebnissen 1830 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren 12,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Forderungen der Gläubiger bezifferten sie auf rund 5,3 Milliarden Euro. Im Januar 2024 hatten sie sich auf rund 3,5 Milliarden Euro summiert.