Der Börsen-TagViele Sorgen dürften Wall Street belasten
Die Wall Street dürfte zum Start keine großen Sprünge machen - weder nach oben noch nach unten. Teilnehmern zufolge führen eine Reihe von Unsicherheiten zur Vorsicht der Anleger. Dazu gehören aufgefrischte Zinssorgen, die Furcht vor den möglichen Zerstörungen eines neuen Hurrikans und die anhaltenden Spannungen in der Nordkorea-Krise.
Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Sitzung der Europäischen Zentralbank, deren Ergebnis am Donnerstag mitgeteilt wird. Vor allem der Devisenmarkt wartet gespannt auf die Aussagen von Präsident Mario Draghi.
Bei den Einzelwerten steigen Hewlett Packard Enterprise vorbörslich um 2,2 Prozent. Der Konzern verbuchte im dritten Quartal zwar einen Gewinnrückgang, schnitt aber dennoch besser ab als befürchtet. Microchip Technology dürften ebenfalls im Blick stehen. Der Halbleiterproduzent hat den Ausblick auf das zweite Quartal bestätigt, den der Konzern bereits Anfang August im Rahmen seines Geschäftsausweises geliefert hatte.
Intel legen leicht zu. Der Europäische Gerichtshof hat ein Kartellurteil gegen den Halbleiterhersteller Intel aufgehoben und an die vorgelagerte Instanz zurückverwiesen.