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Der Börsen-Tag Virus und Witterung setzen Eon zu - Prognose dennoch bestätigt

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Der nach der Innogy-Übernahme voll konsolidierte Energiekonzern Eon hat infolge der Corona-Krise weniger verdient, seinen Ausblick für das Jahr aber dennoch bestätigt. Wie erwartet, sank das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) in den ersten neun Monaten um rund 300 Millionen Euro auf 2,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss sank auf 1,089 Milliarden Euro von rund 1,3 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Rückgang sei überwiegend auf die Belastungen durch die Covid-19-Pandemie und die außergewöhnlich warme Witterung Anfang des Jahres zurückzuführen, erklärte das Dax-Unternehmen. Rund die Hälfte der Ergebnis-Effekte aus Covid-19 entfielen demnach auf das regulierte Netzgeschäft. Die Eon SE geht davon aus, dass der Großteil dieser Effekte erst wieder zwischen 2022 und 2024 aufgeholt werden kann.

Infolge des RWE-Eon-Deals und der Innogy-Übernahme stieg der Umsatz des Konzerns dagegen um 85 Prozent auf 43,314 Milliarden Euro an. Die Vorjahreszahl enthält auch den bis zum 18. September 2019 nicht fortgeführten Geschäftsbereich im Segment Erneuerbare Energien. So gerechnet, sank der auf die Eon-Gesellschafter entfallene Konzernüberschuss von 2,101 Milliarden Euro auf 1,002 Milliarden Euro (minus 52 Prozent). Eon geht für das Geschäftsjahr 2020 weiterhin von einem bereinigten EBIT zwischen 3,6 und 3,8 Milliarden Euro und einem bereinigten Konzernüberschuss von 1,5 bis 1,7 Milliarden Euro aus.

Quelle: ntv.de